Ihre Daten sind es wert!

Erfassen Sie medizinische und organisatorische Daten mit EMIL und RITA nur einmal und ziehen Sie mit EMMA und FELIX vielfachen Nutzen daraus.

Hier sehen Sie eine Auswahl an Kunden und Partnern, die uns freundlicherweise die Erlaubnis zur Veröffentlichung gegeben haben.

Deutsches Rheuma Forschungszentrum Berlin
Uniklinik Erlangen
Cystinose Stiftung
Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V.
MVZ Ahaus Vreden
MED | BAYERN OST
Diabeteszentrum Lüneburger Heide
Mathias-Stiftung
BDRh-Service GmbH
 

EMIL, RITA, FELIX und EMMA?

EMIL® steht für eine leistungsstarke, von ITC entwickelte und seit über 20 Jahren im Praxisbetrieb erprobte und extrem flexible Plattformtechnologie für medizinisch/wissenschaftliche Dokumentationssysteme.

Auf dieser Plattform haben wir beispielsweise das System RheDAT für den Berufsverband der Rheumatologen entwickelt. Und natürlich basiert unser eigenes System EMIL auch darauf.

Da alle Systeme auf derselben Plattform basieren, bieten wir indikationsübergreifende Erweiterungsmodule an, die den Funktionsumfang gezielt ausbauen - ohne in systemspezifische Strukturen einzugreifen. Genau das steckt hinter RITA, EMMA und FELIX: Module, die mit jedem System funktionieren.

Wie das alles zusammenspielt, zeigt das folgende Bild – bewusst anschaulich gestaltet, ganz ohne graue Technik-Kästchen.

Schaubild EMIL Architektur - Haus mit Keller, Zimmern und Dachgarten

Das Fundament sämtlicher Systeme bildet die EMIL-Plattform – im Bild das Kellergeschoss. Sie stellt die indikationsagnostische Infrastruktur bereit, die von allen aufbauenden Systemen genutzt wird.

Darüber befinden sich die indikationsspezifischen Systeme, im Kundenauftrag entwickelt, mit eigenen Datenstrukturen und Funktionen – unabhängig voneinander betreibbar. Lizenzgeber ist jeweils der Auftraggeber. Ausnahme: EMIL, unser eigenes System für Diabetologie und seltene Erkrankungen.

FELIX (Fast Efficient Live Interface eXtension – vormals ITC-Connect) ist der „Anschlussraum" für die Anbindung an KIS, Laborsysteme und weitere Drittsysteme – als optionales Modul vor allem für den klinischen Einsatz.

RITA (Remote Input Tele Agent) ermöglicht die ortsunabhängige Datenerfassung über Tablets – durch Patienten oder Mitbehandler. Im Bild die „Postbotin", die Informationen von außen einbringt.

EMMA (Extended Multi Modular Add-on – vormals Plus-Modul), im Bild die Dachterrasse, bündelt leistungsfähige Erweiterungen für Alltag und Wissenschaft – von Arztbriefschreibung über Kalender bis zur Studienverwaltung.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Verschiedene Systeme lassen sich kombinieren, um multimorbide Patienten fachübergreifend gemeinsam zu dokumentieren.

Schaubild kombinierte Systeme - Durchbruch zwischen Zimmern

Unser KBV-zertifiziertes EMILdmp läuft als Stand-alone oder nahtlos integriert in alle EMIL-Plattform-Systeme – konzipiert als „Set-and-forget"-Lösung mit minimalem Betriebsaufwand.

Für die datenschutzkonforme Fotoaufnahme direkt in die Patientenakte bieten wir eine integrierte Kamera-Lösung an – drahtlos und ohne lokale Speicherung auf dem Gerät.

Die technischen Details

EMIL- Plattform

EMIL steht für Electronic Medical Information Legder. Das Alleinstellungsmerkmal der EMIL-Plattform ist die Symbiose aus hocheffektiver Datenerfassung und einer wissenschaftlich fundierten Datenstruktur. Technische Highlights und Funktionen:

  • Modulare Flexibilität: Die Architektur ermöglicht eine passgenaue Erweiterung durch spezialisierte Zusatzmodule, wodurch das System mit den wachsenden Anforderungen der Einrichtung mitwächst.
  • Intelligente Datenvalidierung: Bereits bei der Eingabe sorgen Plausibilitätsprüfungen für eine hohe Datenqualität und reduzieren aktiv das Fehlerrisiko in der medizinischen Dokumentation.
  • Zentrales Rechtemanagement: Ein feingranulares Berechtigungskonzept stellt sicher, dass sensible Patientendaten geschützt bleiben und jeder Anwender exakt die für seine Rolle relevanten Informationen sieht.
  • Performanz & Skalierbarkeit: Exzellente Arbeitsgeschwindigkeit auch bei großen Datenmengen (über 50.000 Patientenakten) und in anspruchsvollen Netzwerkumgebungen.
  • Nahtlose Integration: Zahlreiche Schnittstellen - auch zur Telematik-Infrastruktur - verhindern Doppeldokumentation und binden das System perfekt in bestehende Infrastruktur ein.
  • Wirtschaftlicher IT-Betrieb: Ein hocheffizienter Aktualisierungsmechanismus ermöglicht Updates im laufenden Betrieb ohne störende Betriebsunterbrechungen oder kostspielige Wartungsfenster außerhalb der Arbeitszeit.
  • Klinische Validität: Lückenloser Audit-Trail und Funktionen für den Einsatz im Umfeld klinischer Studien (z. B. eSRA-Konformität).
  • Kontextsensitive Unterstützung: Ein direkt in das Programm integriertes, stets aktuelles Hilfesystem bietet Anwendern sofortige Unterstützung passend zum jeweiligen Arbeitsschritt.
  • Effiziente Dublettenkontrolle: Ein integriertes System zur Dublettensuche und -zusammenführung stellt die Datenintegrität sicher und verhindert redundante Datensätze im System.

RITA

RITA ist der Remote Input Tele Agent. Sie ist die sichere Lösung für die ortsunabhängige Erfassung von Patientendaten und bildet die perfekte Ergänzung zu EMIL-Plattform-Systemen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen verbleibt bei RITA der gesamte Eingabeprozess vollständig in Ihrem EMIL-System. Das Remote-Endgerät dient lediglich als Steuerung der Eingabe. Und das sind die Schlüssel-Features von RITA:

  • Geräteunabhängig & Wartungsfrei: Die Anwendung ist auf Tablets und PCs aller Marken ohne aufwändige App-Installation direkt lauffähig und aktualisiert sich automatisch mit dem EMIL-System.
  • Sofort einsatzbereit: Vorhandene und neue Assessments stehen ohne Programmieraufwand sofort mobil zur Verfügung.
  • Maximale Datensicherheit: Da keine Daten auf den Endgeräten gespeichert werden, entsteht bei Verlust oder Diebstahl eines Tablets kein Datenschutzrisiko.
  • Identische Logik: Alle Berechnungen und Prüfmechanismen sind exakt identisch zur lokalen Dateneingabe in EMIL.
  • Kein Datenverlust: Die Zwischenspeicherung erfolgt direkt in EMIL, sodass die Eingabe bei einem Geräteausfall an jedem anderen Gerät fortgesetzt werden kann.
  • Keine Schnittstellen: Fehleranfällige Übertragungen entfallen; die Daten stehen nach Freigabe sofort systemweit zur Verfügung.
  • Individuelle Assessment-Pakete: Stellen Sie sich eigene Pakete aus verschiedenen Formularen zusammen. Diese können Sie vorab direkt in EMIL testen und anschließend mit wenigen Klicks für Ihre Patienten beauftragen.

Eine ausführliche Beschreibung mit Details finden Sie in der RITA-Dokumentation, ein Verwendungbeispiel mit aussagekräftigen Abbildungen hier.

FELIX - vormals ITC-Connect

FELIX steht für Fast Efficient Live Interface eXtension und bietet flexible, besonders im klinischen Umfeld übliche Schnittstellenkanäle für eine optimale Integration des EMIL-Plattformsystems in das klinische Umfeld mit HL7 und FHIR Technologien.

  • Zentrale Kommunikationsdrehscheibe: FELIX fungiert als hochperformanter Hintergrunddienst, der den vollautomatischen Datenaustausch zwischen medizinischen Subsystemen und der Hauptdatenbank steuert.
  • Intelligente HL7-Verarbeitung: Nahtlose Anbindung an KIS- und Laborsysteme via HL7 (ADT/ORU) inklusive automatisierter Stammdatenaktualisierung und Befundzuordnung in nahezu Echtzeit.
  • Automatisierter Dokumentenexport: Vollautomatische Übertragung freigegebener Befundbriefe und Dokumente an Archivsysteme oder KIS-Umgebungen mittels HL7 MDM als archivierbare PDF.
  • Prozessüberwachung im Hintergrund: Erhöhte Systemstabilität durch einen dedizierten Windows-Dienst, der Datentransfers unabhängig von aktiven Benutzersitzungen zuverlässig und revisionssicher ausführt.
  • Zukunftssicherheit: FHIR Server für die flexible Datenabfrage sowie FHIR Clients für den Datenabruf aus anderen FHIR Servern (in Entwicklung Release in 2026).
  • Maximale Flexibilität: Integrierte Scriptsprache zur hochgradig individuellen Anpassung von Kommunikationskanälen und Workflows an spezifische Einrichtungsanforderungen.

EMMA - vormals Plus-Modul

EMMA steht für Extended Multi Modular Add-on und ist der neue Name für das Plus-Modul. EMMA erweitert die Systeme optional um eine Vielzahl Funktionalität für das Alltagsgeschäft und auch wissenschaftliche Nutzung. Im Folgenden die Highlights:

  • Flexibilität durch Individualisierung: Eigene Datenstrukturen und vollständig individuelle Formulare lassen sich über den integrierten Designer ohne externe Programmierung erstellen.
  • Optimierte Texterstellung: Vorlagenbasierte Textverarbeitung, speziell auf medizinische Anforderungen zugeschnitten, mit integriertem Freigabeworkflow – weit über die Möglichkeiten klassischer Office-Pakete hinaus.
  • KV-Digital zertifiziertes KIM-Management: Vollständig integrierte Zentrale für den zertifizierten Versand und Empfang von eArztbriefen, inklusive qualifizierter elektronischer Signatur (QES) via Heilberufsausweis (HBA).
  • Intelligentes Ressourcen-Management: Hochflexibler Terminkalender, optimiert für die komplexen Anforderungen großer Ambulanzen – mit paralleler Verwaltung beliebig strukturierter Kalender, feingranularer Terminplanung über Fachbereiche hinweg sowie Terminbestätigungen per SMS und E-Mail.
  • Bioproben-Verwaltung: Erfassung, Zuordnung und Nachverfolgung von Bioproben direkt im System – vollständig in den klinischen Workflow integriert.
  • Datenauswertung in natürlicher Sprache: Datenbestände lassen sich per Freitexteingabe in nahezu natürlicher Sprache abfragen, auswerten und direkt als Excel-Export weiterverwenden.
  • Studien & Einwilligungsdokumentation: Eigene Studien lassen sich direkt im System anlegen und verwalten – inklusive strukturierter Einwilligungsdokumentation der Studienteilnehmer.
  • Multimediale Befundung: Bildmaterial erfassen und bearbeiten mit integrierter Funktionalität – ohne externe Software, mit nahtloser Integration in die Briefschreibung.
  • Intelligente Scan-Verwaltung: Integrierte OCR-Texterkennung im Hintergrund macht alle Scans im Volltext durchsuchbar, ohne Wartezeiten am Arbeitsplatz.