Eine Plattform – passende Module
Eine Plattform – passende Module
Auf der EMIL®-Plattform laufen EMIL, RheDAT für den Berufsverband der Rheumatologen und ImmuPlus. Die Module funktionieren mit jedem dieser Systeme:
So spielt alles zusammen
So spielt alles zusammen

Die EMIL-Plattform ist das Fundament im Kellergeschoss, darüber stehen die indikationsspezifischen Systeme. EMMA bildet die Dachterrasse, FELIX den Anschlussraum für Drittsysteme, RITA führt am Tisch das Interview, IRIS steht mit dem Kamerastativ bereit – und EGON prüft als Pförtner am Tor jeden Zugang.
Mehrere Systeme lassen sich außerdem kombinieren, um multimorbide Patienten fachübergreifend in einer gemeinsamen Datenbank zu dokumentieren.
KBV-zertifizierte eDMP-Dokumentation, eigenständig oder integriert – ohne Doppeldokumentation.
Chat und Dokumentenaustausch mit Patienten, datenschutzkonform und ohne Portfreigaben.
Die technischen Details
Die technischen Details
EMIL-PlattformElectronic Medical Information Ledger
EMIL steht für Electronic Medical Information Ledger. Das Alleinstellungsmerkmal der EMIL-Plattform ist die Symbiose aus hocheffektiver Datenerfassung und einer wissenschaftlich fundierten Datenstruktur. Technische Highlights und Funktionen:
- Modulare Flexibilität: Die Architektur ermöglicht eine passgenaue Erweiterung durch spezialisierte Zusatzmodule, wodurch das System mit den wachsenden Anforderungen der Einrichtung mitwächst.
- Intelligente Datenvalidierung: Bereits bei der Eingabe sorgen Plausibilitätsprüfungen für eine hohe Datenqualität und reduzieren aktiv das Fehlerrisiko in der medizinischen Dokumentation.
- Zentrales Rechtemanagement: Ein feingranulares Berechtigungskonzept stellt sicher, dass sensible Patientendaten geschützt bleiben und jeder Anwender exakt die für seine Rolle relevanten Informationen sieht.
- Performanz & Skalierbarkeit: Exzellente Arbeitsgeschwindigkeit auch bei großen Datenmengen (über 50.000 Patientenakten) und in anspruchsvollen Netzwerkumgebungen.
- Nahtlose Integration: Zahlreiche Schnittstellen – auch zur Telematik-Infrastruktur – verhindern Doppeldokumentation und binden das System perfekt in bestehende Infrastruktur ein.
- Wirtschaftlicher IT-Betrieb: Ein hocheffizienter Aktualisierungsmechanismus ermöglicht Updates im laufenden Betrieb ohne störende Betriebsunterbrechungen oder kostspielige Wartungsfenster außerhalb der Arbeitszeit.
- Klinische Validität: Lückenloser Audit-Trail und Funktionen für den Einsatz im Umfeld klinischer Studien (z. B. eSRA-Konformität).
- Kontextsensitive Unterstützung: Ein direkt in das Programm integriertes, stets aktuelles Hilfesystem bietet Anwendern sofortige Unterstützung passend zum jeweiligen Arbeitsschritt.
- Effiziente Dublettenkontrolle: Ein integriertes System zur Dublettensuche und -zusammenführung stellt die Datenintegrität sicher und verhindert redundante Datensätze im System.
RITARemote Input Tele Agent
RITA ist der Remote Input Tele Agent. Sie ist die sichere Lösung für die ortsunabhängige Erfassung von Patientendaten und bildet die perfekte Ergänzung zu EMIL-Plattform-Systemen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen verbleibt bei RITA der gesamte Eingabeprozess vollständig in Ihrem EMIL-System. Das Remote-Endgerät dient lediglich als Steuerung der Eingabe. Und das sind die Schlüssel-Features von RITA:
- Geräteunabhängig & Wartungsfrei: Die Anwendung ist auf Tablets und PCs aller Marken ohne aufwändige App-Installation direkt lauffähig und aktualisiert sich automatisch mit dem EMIL-System.
- Sofort einsatzbereit: Vorhandene und neue Assessments stehen ohne Programmieraufwand sofort mobil zur Verfügung.
- Maximale Datensicherheit: Da keine Daten auf den Endgeräten gespeichert werden, entsteht bei Verlust oder Diebstahl eines Tablets kein Datenschutzrisiko.
- Identische Logik: Alle Berechnungen und Prüfmechanismen sind exakt identisch zur lokalen Dateneingabe in EMIL.
- Kein Datenverlust: Die Zwischenspeicherung erfolgt direkt in EMIL, sodass die Eingabe bei einem Geräteausfall an jedem anderen Gerät fortgesetzt werden kann.
- Keine Schnittstellen: Fehleranfällige Übertragungen entfallen; die Daten stehen nach Freigabe sofort systemweit zur Verfügung.
- Individuelle Assessment-Pakete: Stellen Sie sich eigene Pakete aus verschiedenen Formularen zusammen. Diese können Sie vorab direkt in EMIL testen und anschließend mit wenigen Klicks für Ihre Patienten beauftragen.
Eine ausführliche Beschreibung mit Details finden Sie in der RITA-Dokumentation, ein Verwendungbeispiel mit aussagekräftigen Abbildungen hier.
FELIXFast Efficient Live Interface eXtension – vormals ITC-Connect
FELIX steht für Fast Efficient Live Interface eXtension und bietet flexible, besonders im klinischen Umfeld übliche Schnittstellenkanäle für eine optimale Integration des EMIL-Plattformsystems in das klinische Umfeld mit HL7-Technologien.
- Zentrale Kommunikationsdrehscheibe: FELIX fungiert als hochperformanter Hintergrunddienst, der den vollautomatischen Datenaustausch zwischen medizinischen Subsystemen und der Hauptdatenbank steuert.
- Intelligente HL7-Verarbeitung: Nahtlose Anbindung an KIS- und Laborsysteme via HL7 (ADT/ORU) inklusive automatisierter Stammdatenaktualisierung und Befundzuordnung in nahezu Echtzeit.
- Automatisierter Dokumentenexport: Vollautomatische Übertragung freigegebener Befundbriefe und Dokumente an Archivsysteme oder KIS-Umgebungen mittels HL7 MDM als archivierbare PDF.
- Prozessüberwachung im Hintergrund: Erhöhte Systemstabilität durch einen dedizierten Windows-Dienst, der Datentransfers unabhängig von aktiven Benutzersitzungen zuverlässig und revisionssicher ausführt.
- Zukunftssicherheit: FHIR-Client-Kanäle für den Datenabruf aus anderen FHIR-Servern, per Skript anpassbar wie die HL7-Kanäle (in Entwicklung).
- Maximale Flexibilität: Integrierte Scriptsprache zur hochgradig individuellen Anpassung von Kommunikationskanälen und Workflows an spezifische Einrichtungsanforderungen.
EMMAExtended Multi Modular Add-on – vormals Plus-Modul
EMMA steht für Extended Multi Modular Add-on und ist der neue Name für das Plus-Modul. EMMA erweitert die Systeme optional um eine Vielzahl Funktionalität für das Alltagsgeschäft und auch wissenschaftliche Nutzung. Im Folgenden die Highlights:
- Flexibilität durch Individualisierung: Eigene Datenstrukturen und vollständig individuelle Formulare lassen sich über den integrierten Designer ohne externe Programmierung erstellen.
- Optimierte Texterstellung: Vorlagenbasierte Textverarbeitung, speziell auf medizinische Anforderungen zugeschnitten, mit integriertem Freigabeworkflow – weit über die Möglichkeiten klassischer Office-Pakete hinaus.
- DSGVO-konformer Briefversand an Patienten: Briefe gehen verschlüsselt per E-Mail an Patienten, das Kennwort zum Öffnen erhalten sie getrennt per SMS.
- KV-Digital zertifiziertes KIM-Management: Vollständig integrierte Zentrale für den zertifizierten Versand und Empfang von eArztbriefen, inklusive qualifizierter elektronischer Signatur (QES) via Heilberufsausweis (HBA).
- Intelligentes Ressourcen-Management: Hochflexibler Terminkalender, optimiert für die komplexen Anforderungen großer Ambulanzen – mit paralleler Verwaltung beliebig strukturierter Kalender, feingranularer Terminplanung über Fachbereiche hinweg sowie Terminbestätigungen per E-Mail und Terminerinnerungen per SMS.
- Bioproben-Verwaltung: Erfassung, Zuordnung und Nachverfolgung von Bioproben direkt im System – vollständig in den klinischen Workflow integriert. Natürlich inklusive hochflexiblem Etikettendruck.
- Datenauswertung in natürlicher Sprache: Datenbestände lassen sich per Freitexteingabe in nahezu natürlicher Sprache abfragen, auswerten und direkt als Excel-Export weiterverwenden.
- Studien & Einwilligungsdokumentation: Eigene Studien lassen sich direkt im System anlegen und verwalten – inklusive strukturierter Einwilligungsdokumentation der Studienteilnehmer.
- Multimediale Befundung: Bildmaterial erfassen und bearbeiten mit integrierter Funktionalität – ohne externe Software, mit nahtloser Integration in die Briefschreibung.
- Standardisierter Datenaustausch: Integrierter FHIR-Server (FHIR R4, OAuth2) zum Abfragen und Einliefern von Daten. Je Client lässt sich genau festlegen, welche Daten er sehen und liefern darf.
- Intelligente Scan-Verwaltung: Integrierte OCR-Texterkennung im Hintergrund macht alle Scans im Volltext durchsuchbar, ohne Wartezeiten am Arbeitsplatz.
EGONEMIL Gateway for Open Networks
EGON steht für EMIL Gateway for Open Networks und ist die sichere Schaltstelle zwischen externen Eingabegeräten und Ihrem EMIL-Plattformsystem. Wie der Pförtner am Tor, der jeden Ausweis prüft und Unbefugten konsequent den Zutritt verwehrt, sorgt EGON dafür, dass nur berechtigte Geräte und Anwendungen mit dem EMIL-Plattformsystem kommunizieren können – etwa RITA-Endgeräte, die ITC Patienten-App oder weitere externe Dienste. Das sind die Schlüssel-Features von EGON:
- Keine eingehenden Verbindungen erforderlich: Sowohl das EMIL-Plattformsystem als auch die externen Endgeräte verbinden sich aktiv mit EGON. So bleibt das Praxis- oder Klinik-Netzwerk vollständig nach außen geschlossen – keine Portfreigaben, keine Angriffsflächen.
- Keine Datenspeicherung: EGON speichert keinerlei Patientendaten. Er fungiert ausschließlich als Vermittler zwischen den Endpunkten – alle Daten passieren ihn nur transient und landen direkt im EMIL-Plattformsystem.
- Maximale Datensicherheit durch Architektur: Selbst bei einer Kompromittierung von EGON sind keine Patientendaten betroffen, da dort schlicht keine liegen. Das Sicherheitsniveau ergibt sich aus dem Konzept selbst und nicht aus zusätzlichen Schutzmechanismen.
- Gesicherte Authentifizierung: Jedes Endgerät und jedes EMIL-Plattformsystem authentifiziert sich gegenüber EGON über etablierte, kryptographisch abgesicherte Verfahren – nur wer sich ausweisen kann, kommt durch.
- Einfache Integration: Die Anbindung an bestehende EMIL-Plattformsysteme erfolgt ohne aufwändige Netzwerkumstellungen oder Eingriffe in die Firewall-Konfiguration der Einrichtung.
- Standortunabhängig betreibbar: EGON kann in einem Rechenzentrum, in der Cloud oder bei ITC selbst betrieben werden – die Patientendaten bleiben in jedem Fall ausschließlich beim EMIL-Plattformsystem in Ihrer Einrichtung.
IRISIntegrated Remote Imaging System
IRIS steht für Integrated Remote Imaging System und ermöglicht die datenschutzkonforme Aufnahme von Patientenfotos direkt in die EMIL-Akte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Digitalkameras oder Smartphones werden bei IRIS keinerlei Bilder auf dem aufnehmenden Gerät gespeichert – sie werden direkt vom Kameramodul verschlüsselt an das EMIL-Plattformsystem übertragen und dort fest mit dem Patienten verknüpft abgelegt.
IRIS ist eine native Android-App, die alle Möglichkeiten der Smartphone-Kamera und des Betriebssystems nutzt, und ab sofort bestellbar. Das sind die Schlüssel-Features von IRIS:
- Zoom und Weitwinkel: Kleine Befunde formatfüllend ablichten, ohne das Bild später zuschneiden zu müssen, und Ganzkörperaufnahmen auch in engen Räumen.
- Barcode-Leser: Barcodes, DataMatrix- und QR-Codes, z. B. eines Medikationsplans, erkennt IRIS direkt auf dem Gerät, schon im laufenden Kamerabild – ohne Auslösen, kleine Codes werden automatisch vergrößert.
- Dokumentenscanner: Mitgebrachte Unterlagen oder ein Diabetespass werden Seite für Seite erfasst, gerade ausgerichtet und als PDF in den Scan-Bereich der Akte übernommen.
- Sofort betriebsbereit: Nach dem Einschalten startet IRIS direkt, ohne Entsperren und ohne App-Suche – das Gerät ist ganz für IRIS reserviert.
- Automatische Updates: Neue IRIS-Versionen kommen mit den gewohnten Programm-Updates automatisch auf das Gerät.
- Datenschutz by design: Auf dem Smartphone werden keine Bilder gespeichert. Ein Bild, das noch auf die Übertragung wartet, liegt nur verschlüsselt auf dem Gerät und wird nach 30 Minuten gelöscht, falls es nicht übertragen werden kann. Bei Verlust oder Diebstahl entstehen weder Datenschutzrisiko noch Datenverlust – der materielle Schaden bleibt auf das Gerät selbst beschränkt.
- Sichere Patientenzuordnung: Während des Fotografierens wird der Name des aktuell aufgeschlagenen Patienten direkt im Sucher eingeblendet. So sind Fehlzuordnungen praktisch ausgeschlossen.
- Hochwertige Bildqualität: 50-Megapixel-Sensor, der per Pixelbinning 12,5 Megapixel mit sehr hoher Lichtstärke liefert. Auch bei wenig Licht entstehen aussagekräftige Fotos; die übertragene Auflösung ist einstellbar.
- Pfeilschnelle Übertragung: Auch hochauflösende Bilder werden in Sekundenschnelle drahtlos und verschlüsselt an das EMIL-Plattformsystem übertragen und sind sofort in der Akte verfügbar.
- Keine Eingriffe ins Netzwerk: Der mitgelieferte USB-Dongle verbindet sich direkt mit IRIS, ohne Nutzung des Praxis-WLANs. Es sind keine Portfreigaben oder Anpassungen der bestehenden Netzwerkstruktur erforderlich. Name und Kennwort von IRIS tragen Sie einmal in Ihrem Programm ein, danach verbindet sich der PC automatisch – das Gefrickel mit den WLAN-Einstellungen von Windows entfällt.
- Geräteindividuelle Verschlüsselung: Jedes Bundle aus Smartphone und Dongle wird mit speziell generierten Schlüsseln ausgeliefert. Auf das Smartphone hat außer dem berechtigten EMIL-Plattformsystem niemand Zugriff.
- Komplettes Bundle: IRIS wird als sofort einsatzbereites Paket aus angepasstem Smartphone, vorinstallierter und getesteter App, USB-Dongle, Ladegerät, Schutzhülle und blasenfrei aufgezogener Bildschirmschutzfolie geliefert – inklusive bebilderter Anleitung mit den gerätespezifischen Schlüsseln.
Ausführliche Informationen, Abbildungen der App und ein Schaubild des Datenflusses finden Sie auf der IRIS-Produktseite.
Kombinierte Systememehrere Indikationen in einer Datenbank

 
 
 
 
 
 
 
 
 










