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Im Administrations-Menüband findet sich ein Button zu RITA.
Wenn Sie keine Lizenz besitzen, können Sie RITA kostenlos und unverbindlich beliebig lange testen. Dazu wird die gesamte Funktionalität für einen Patienten freigeschaltet. Bitte nutzen Sie für diese Testphase unbedingt einen wirklichen Testpatienten und keine produktive Patientenakte, damit Sie alle Funktionen gefahrlos ausprobieren können.
Für den ersten Einsatz ist RITA einmalig in den Systemeinstellungen zu konfigurieren.

Der Servername bzw. die IP des EMIL-Servers wird in den Systemeinstellungen unter Netzwerk als "EMIL-Server Hostname" geführt. Er ist elementar, damit der Server ein installationsspezifisches Stammzertifikat und darauf basierende Host-Zertifikate erzeugen kann, über die sichere Verbindungen zwischen den Tablets und dem EMIL-Server aufgebaut werden. Dieser Wert wird beim ersten Start eines Arbeitsplatzes automatisch mit dem zur Anmeldung verwendeten Host vorbelegt und ist damit in den meisten Fällen bereits korrekt. Sie müssen ihn in der Regel nur prüfen bzw. anpassen, wenn eine Verbindung (z.B. von RITA-Tablets) nicht funktioniert.
Das für die Tablets benötigte Wurzelzertifikat verteilen Sie am einfachsten über die Schaltfläche Wurzelzertifikat exportieren in den Systemeinstellungen oder laden es direkt auf die Tablets herunter. Den Ablauf - inklusive der Installation auf iPad, Android und Windows - beschreibt das Kapitel EMIL-Wurzelzertifikat. Für den Direkt-Download auf Tablets geben Sie unter (2) einen Zertifikat-Download-Port an, über den das Zertifikat per http:// heruntergeladen werden kann. Bitte beachten Sie, dass dieser Port in Firewalls zwischen Tablet und EMIL-Server freigegeben sein muss. Die gerätespezifischen Schritte zur RITA-Einrichtung finden sich unter RITA auf iPad einrichten bzw. RITA auf Android einrichten. Nach der Einrichtung der Tablets können Sie den Download-Port durch Eingabe des Werts 0 wieder deaktivieren.
Sie müssen hier natürlich einen anderen Port wählen, als der, über den der normale, verschlüsselte Zugriff erfolgt.
Unter (3) können Sie den Funktionsumfang von RITA einstellen. Bitte beachten Sie, dass die Remote-Funktionalität erst in kommenden Releases von EMIL verfügbar sein wird und zwingend eine Installation des ITC-Gateway erfordert, siehe dazu Technisches | ITC App/Rita Sicherheitskonzept.
Für Fälle, in denen z.B. Schmerz- oder Krankheitsaktivitäts-Einzelwerte in einer NRS (Numerical Rating Scale) abgefragt werden, kann unter (4) zwischen der Skala 0-10 oder 0-20 gewählt werden. In EMIL ist das variabel für jede Eingabe und die letzte Wahl wird beim nächsten Mal vorausgewählt. Bei RITA muss hier ein Wert für den Patienten vorgewählt werden, der zu seinen Eingabegewohnheiten bzw. den Anforderungen passt.
Um sich an verschiedene Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen anzupassen, erlaubt RITA mehrere Arbeitsmodi:
Unter (5) können Sie ein Admin-PIN definieren, mit dem sich Personal an tablets einloggen kann und eine Liste bestehender Aufträge angezeigt bekommt und daraus direkt einen Patientenauftrag starten kann. Parallel dazu verfügt jeder Patientenauftrag auch über eine eigene, generierte PIN, mit welcher der Patient seinen Auftrag selbst starten kann. Beide Arbeitsweisen können auch gemischt werden.
Unter (6) kann festgelegt werden, ob Items unmittelbar beim Wechsel zum nächsten Item in die Akte übernommen werden. Ist diese Option nicht gesetzt, werden alle Items zwischengespeichert, der Patient kann sich vor und zurück bewegen bis zum ersten Item und Korrekturen vornehmen und erst am Ende des Eingabeprozesses werden alle Daten auf einmal in die Akte übernommen.
Neben der Grundkonfiguration ist es zwingend erforderlich, Benutzer für die Verwendung von RITA zuzulassen.
Dazu gibt es folgende Rechte, die betreffenden Benutzern unter Administration|Benutzer über ihre Rollen zugeordnet werden müssen.

1.Erlaubt, Mitbehandler-Remote-Aufträge zu erstellen. Mitbehandler müssen entsprechend angelegt sein und sich per zwei Faktor Authentifizierung mit einem TOTP* anmelden, um diese Aufträge abarbeiten zu können. Diese Funktionalität erfordert zwingend den Einsatz des ITC-Gateway!
2.Erlaubt, Aufträge für Patienten zu erstellen, die von Patienten lokal an Tablets oder auch Remote von zuhause aus ausgefüllt werden können.
*TOTP ist ein Timed One Time Password, das immer nur 30 s gültig ist und aus einer Smartphone App abgelesen wird. Die App muss dabei benutzerspezifisch mit einem Startwert ausgestattet werden, der die Kette der Einmalkennworte initialisiert und individualisiert. Diesen Startwert können Sie zusammen mit einer Anleitung über den Button OTP QR-Code benutzerspezifisch in der Benutzerverwaltung erzeugen.
Damit ist RITA grundsätzlich serverseitig bereit für die Nutzung. Sie müssen nun Endgeräte einrichten.